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Nach einer Wetterbesserung entschloss er sich, früh am Morgen des 5. Wiederum suchte Enghien, Mercy zu täuschen und griff die bayrischen Stellungen auf dem Slierberg zunächst nur mit einer Vorhut der Armée de France an.

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Bei diesen blutigen Kämpfen verloren die Franzosen 1100, die Bayern aber nur 300 Tote und Verwundete.(Nach der heutigen englischen Militärsprache handelte es sich um ein klassische Uphill battle).Die gut verschanzten Truppen Mercys leisteten heftigen Widerstand. Bei Einbruch der Dunkelheit lagen sich die Kämpfer auf halber Höhe oft nur wenige Meter entfernt gegenüber.Beim Näherkommen der Reichsarmada ließ der Freiburger Stadtkommandant Obrist Kanoffski auf Befehl der Regierung in Breisach die im Vorfeld der Stadt liegenden Frauenklöster sprengen und alle Schleifmühlen sowie die Lehener und die Prediger-Vorstadt abbrennen.Damit konnten sich die Belagerer nicht in den Gebäuden vor der Stadt verschanzen; der Kommandant erhielt so ein freies Schussfeld. Während der Kämpfe um die Stadt lag zehn Kilometer südlich von Freiburg auf dem Batzenberg bei Pfaffenweiler ein französisch-weimarisches Entsatzheer von 10.000 Mann unter Marschall Turenne.

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Mercy sah, dass er die Position nicht länger halten konnte und zog in der Nacht seine Truppen in Auffangstellungen auf der Wonnhalde und den Slierberg zurück.Mit diesem Manöver entging der Bayer dem Zangenangriff der Franzosen, den Enghien am Morgen des 4. Das Wetter kam den Reichstruppen zu Hilfe, denn die Franzosen konnten ihr Pulver nicht trocken halten, wie ein bayrischer Kriegskommissar berichtete: „Es war ein kalter, beständiger Regen, so den armen Knechten sehr wehe tat, ich vermeine aber durch Gott geschickt, damit der Feind uns nicht angreifen könnte, ehe wir auf dem Berg gebauen (Schanzen errichtet) hätten.“ Zwar wusste der Herzog, dass Mercy vor allem aus Futtermangel für seine Pferde bald gezwungen war, abzuziehen, doch wollte er darauf nicht warten.August mit einem Zangenangriff den strategisch wichtigen Schönberg einzunehmen.Dort hatten sich Truppen Mercys verschanzt, da dessen westlicher Ausläufer, der Bohl, die Kontrolle des südwestlichen Zugangs zum nordöstlich gelegenen Freiburg gestattete.So taugten die durch die schweren Verluste demoralisierten Angreifer an der Wonnhalde nur noch als Flankendeckung, als im Laufe des Nachmittags die Entscheidungsschlacht am Slierberg losbrach.

Wieder und wieder rannten Enghiens Truppen der Armée de France den Westhang hinauf.Aus ihren strategisch vorteilhaften Positionen schoss die bayrische Artillerie in die anstürmende Infanterie und im mörderischen Feuer der Musketen brachen alle französischen Angriffe zusammen.Vor Wut warf der Herzog seinen Marschallstab unter die Kämpfenden und trieb mit dem Ruf encore mille (noch einmal 1000) neue Soldaten in die Schlacht.Während des Dreißigjährigen Krieges kam es am 3., 5. von Bourbon, Prinz von Condé) und Turenne gilt als eine der verlustreichsten des ganzen Krieges. Die an drei getrennten Tagen geführte Schlacht zwischen den Bayern unter Franz von Mercy und den Franzosen unter den Marschällen Herzog von Enghien (der spätere Ludwig II.


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